Bioverfügbar

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Von Vanessa Garmisch

Journalistin für Gesundheit, Beauty und Wellness



Bioverfügbarkeit - Was ist das?

In Zeiten, in denen gesunde Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel eine immer größere Rolle spielen, taucht auch der Begriff der Bioverfügbarkeit verstärkt auf. Wenn Sie wissen wollen, was es damit auf sich hat, finden Sie bei uns alle wichtigen Informationen.

Definition von Bioverfügbarkeit

Bioverfügbarkeit beschreibt den Grad der Absorption, mit dem verschiedene Stoffe vom Körper aufgenommen und verwertet werden können. Dabei kann es sich um Wirkstoffe bestimmter Medikamente, aber auch um Vitamine und Mineralstoffe oder aber sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe handeln. Auch die drei Grundbausteine unserer Nahrung, Proteine, Kohlenhydrate und Fette, gehören dazu. Wie gut diese und andere Stoffe bioverfügbar sind, hängt von der Zusammensetzung und Konsistenz der jeweiligen Lebensmittel und Nahrungsergänzungen ab. 

Welche Faktoren bedingen die Bioverfügbarkeit?

Der Weg eines Wirkstoffs bis in die Zelle ist lang und von vielen Faktoren abhängig. So können zwei Menschen den gleichen Wirkstoff zu sich nehmen und doch wird er nicht bei beiden zu gleichen Prozenten verwertet. Nach der Einnahme gelangt die jeweilige Substanz über den Mund zum Darm und wird dort über die Darmschleimhaut absorbiert und dem Blutkreislauf zugeführt. Je nach Stoff kommt aber nicht die volle Menge in der Zelle an. Teils wird die Substanz von Beginn nicht zu 100 Prozent freigesetzt, teils nicht ganz von der Darmschleimhaut aufgenommen. Weitere Stolpersteine auf dem Weg zur Zelle sind Proteine, die sich an den Wirkstoff binden und die Zufuhr zur Zelle verhindern. Auch wenn ein Wirkstoff von Grund auf vollständig bioverfügbar ist, muss dies nicht bei allen Menschen der Fall sein. Genetik, Stoffwechsel und Darmmilieu bedingen die Bioverfügbarkeit beträchtlich, weshalb Dosis und Anwendung eines Wirkstoffs stets individuell angepasst werden sollten. Zusätzlich haben auch das Alter, Vorerkrankungen sowie der persönliche Lebensstil einen Einfluss darauf, ob eine Substanz in ihrer vollen Dosis vom Organismus aufgenommen wird.

Was passiert, wenn Stoffe im Körper nicht bioverfügbar sind?

Ist die Bioverfügbarkeit im Körper eingeschränkt, können einzelne Wirkstoffe nur zum Teil oder gar aufgenommen werden. Konkret bedeutet das, dass Sie etwa Vitamin D einnehmen können, ohne dass es eine Wirkung zeigt, wenn es nicht in Fett gelöst wurde. Der Darm kann dann das Vitamin nicht aufnehmen und scheidet es praktisch ungenutzt wieder aus. Ähnliches gilt für Medikamente, deren wirksame Komponenten nicht ohne Begleitstoffe im Körper absorbiert werden können. Besteht eine Einschränkung der Bioverfügbarkeit, haben Sie schlicht nicht so viel von der Einnahme des jeweiligen Wirkstoffes.

Wie wichtig ist die Bioverfügbarkeit?

Ob bei vitaminreichem Obst und Gemüse oder Medikamenten - von allem, was wir zu uns nehmen, erhoffen wir uns eine möglichst gute Wirksamkeit. Fehlt etwa bei fettlöslichen Vitaminen wie Vitamin A, D oder E das Fett in der Ernährung, können sie kaum ihren vollen Effekt erzielen. Gleiches gilt für Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, die erst durch Wasser bioverfügbar werden. Darunter fallen Vitamin B, Vitamin C, Zink und Selen. Vielleicht haben Sie auch schon einmal davon gehört, dass bestimmte Medikamente oder Lebensmittel nicht miteinander kombiniert werden sollten. Andere hingegen begünstigen die Bioverfügbarkeit wechselseitig. So fördert etwa Vitamin C die Aufnahme von Eisen im Körper.

Bioverfügbarkeit ist daher keine Einbanhstraße. Achten Sie darauf, dass die Substanzen, die Sie Ihrem Körper zuführen eine hohe Bioverfügbarkeit besitzen und sorgen Sie auf der anderen Seite dafür, dass Sie selbst eine hohe Bioverfügbarkeit durch einen gesunden Stoffwechsel aufweisen. Wie Sie einen gesunden Stoffwechsel fördern können, verraten Ihnen unsere Blogs zum Thema "Soffwechsel", "Darm" und viele weitere Blogs. 

Unser Stoffwechsel

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Von Vanessa Garmisch

Autorin für Gesundheit, Beauty und Wellness

Grundbaustein aller lebenswichtigen Vorgänge im menschlichen Körper

Der menschliche Stoffwechsel, oder auch Metabolismus genannt, hält Ihren Körper am Leben. Aber wie genau funktioniert der Stoffwechsel, welche Aufgaben muss er erfüllen und wie sorgt man besten dafür, dass er funktionsfähig bleibt? Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte zum Thema Stoffwechsel erklärt und wie Sie am besten erkennen können, ob Sie einen gesunden Stoffwechsel haben.

Definition von Stoffwechsel

Oftmals wird der menschliche Stoffwechsel als der Prozess verstanden, der einen dünn oder dick werden lässt. Im alltäglichen Gebrauch ist das nicht falsch, aber der Stoffwechsel kann noch viel mehr. Der Stoffwechsel ist beinahe für alle biochemischen Vorgänge verantwortlich, die in einem Organismus ablaufen. Dabei werden Stoffe aufgenommen, beispielsweise durch Nahrung, transportiert und in Endprodukte umgewandelt. Das wäre beispielsweise unsere Energie. Die Steuerung des Stoffwechsels übernehmen dabei Enzyme, Hormone und Nährstoffe.

Was ist der Unterschied zwischen anabolem Stoffwechsel und katabolem Stoffwechsel?

Durch diese beiden Arten kann der gesamte menschliche Stoffwechsel beschrieben werden. Der anabole Stoffwechsel zeichnet sich aus durch Reaktionen, die unter Energieverbrauch körpereigene Stoffe aufbauen. Damit wird also etwas erschaffen. Der katabole Stoffwechsel hingegen sorgt für den Abbau von chemisch komplexen Nahrungsstoffen, die Energie liefern sollen. Damit sind beispielsweise die Ernährung und Verdauung gemeint, die für die Energieversorgung im Körper verantwortlich sind.

Wie funktioniert der Stoffwechsel bei gesunden Menschen?

Zunächst muss Nahrung vom Menschen aufgenommen werden, welche in die Makronährstoffe Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße, Vitamine und Mineralien eingeteilt werden können. Dabei ist jeder dieser Nährstoffe für andere Prozesse im Körper verantwortlich, weshalb eine ausgewogene Ernährung so wichtig ist. Eiweiße bestehen aus essenziellen Aminosäuren, die teilweise vom Körper selbst hergestellt werden, teilweise aber auch supplementiert werden müssen. Aminosäuren sind wichtig für den Stoffwechsel, da daraus ein Großteil der Energie gewonnen wird. Man sollte in etwa 0,8 Gramm Eiweiß pro Körpergewicht täglich zu sich nehmen, um den Aminosäure-Spiegel optimal zu halten. Nach der Verwendung des eingenommenen Eiweißes, entsteht Ammoniak, welcher als ungiftiger Harnstoff durch den Urin ausgeschieden wird. Vitamine sind essenzielle Stoffe für einen gesunden Stoffwechsel und ein gesundes Immunsystem. Es wird unterschieden zwischen fettlöslichen und wasserlöslichen Vitaminen. Vor allem Vitamin E, D, K und A sind wichtig, da sie bei der Proteinsynthese beteiligt sind, also der Verarbeitung von Eiweiß. Mineralien und Spurenelemente sind wichtig für gesunde Knochen und den Blutstoffwechsel, somit sollte hierbei ebenfalls darauf geachtet werden, dass genügend davon eingenommen wird. Eine Überdosierung bei Vitaminen und Mineralien ist sehr unwahrscheinlich, da überschüssige Nährstoffe und deren Reststoffe vom Körper ausgeschieden werden.

Was passiert mit dem Stoffwechsel bei kranken Menschen?

Eine Störung des Stoffwechsels kann vielfältige Gründe haben. Es gibt angeborene Störungen, aber auch erworbene, die beispielsweise durch Drogen oder Alkohol verursacht wurden. Bei längerfristigen Stoffwechselstörungen wird das Immunsystem geschwächt und die Vitalität nimmt ab. Es gibt verschiedene Symptome, die sich dabei äußern. Im Folgenden sind die häufigsten aufgelistet:

  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Verstopfungen
  • Übelkeit / Erbrechen
  • Allgemeine Erschöpfung
  • Schwindel und Kreislaufbeschwerden

Selbstverständlich sind die Symptome kein Ersatz für einen ärztlichen Befund. Sollten allerdings einige von diesen Symptomen auf Sie zutreffen, sollten Sie sich bei einem Arzt testen lassen, um mögliche Spätfolgen zu vermeiden.

Wie kann man eigenen Stoffwechsel ankurbeln?

Es gibt einige Aspekte, wie beispielsweise eine ausgewogene Ernährung oder ein gesunder Lebensstil, die die Funktionen Ihres Stoffwechsels unterstützen können. Sie sollten täglich genügend Wasser oder ungesüßten Tee trinken. Kaltes Wasser ist optimal für die Stoffwechselanregung, da der Körper mehr Energie aufwenden muss, um es auf Körpertemperatur zu erwärmen. Grüner Tee ist ebenfalls sehr gut geeignet weil es bei der Fettverbrennung hilft. Natürlich sollten Sie Sport nicht unterschätzen, körperliche Betätigung den Stoffwechsel ankurbelt. Eine Kombination aus Krafttraining oder Cardio ist besonders empfehlenswert. Zu guter Letzt sollten Sie Ihre Schlafqualität überprüfen. Bei unregelmäßigem oder schlechtem Schlaf wird der Körper in einen Stresszustand versetzt, wodurch vermehrt Cortisol ausgeschüttet wird. Dies verhindert die Fettverbrennung und Ihr Stoffwechsel wird langsamer.

Immunsystem

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Von Ilka Wessenhagen

Journalistin für Gesundheit, Beauty und Wellness

Immunsystem stärken - Lifehacks für einen gesunden Körper!

Unser Körper hat täglich mit zahlreichen Angreifern zu kämpfen. Nässe, Dunkelheit und Kälte machen unserem Immunsystem gerade in der kalten Jahreszeit verstärkt zu schaffen. Wenn es zu viel wird, fangen wir uns schnell eine Erkältung.  Was viele nicht ahnen: Die Langzeitfolgen eines dauerhaft geschwächten Immunsystems können noch viel größer sein. Es schadet daher nicht, das eigene Immunsystem etwas zu unterstützen.

Warum ein gesundes Immunsystem so wichtig ist!

Ein starkes Immunsystem sorgt für einen gesunden und belastbaren Körper. Ist das Immunsystem hingegen kurzzeitig oder langfristig geschwächt, macht dies den Körper anfälliger für Krankheiten. Bakterien, Viren und Keime haben dann ein leichtes Spiel. Ein dauerhaft geschwächter Körper macht uns außerdem anfälliger für Langzeitprobleme wie Stresserkrankungen und eine psychische Schwierigkeiten. Ein wenig Unterstützung lohnt sich also nicht nur in den kälteren Monaten. Doch wie genau stärkt man das Immunsystem am besten? Bedeutet das viel Mehraufwand? Die kurze Antwort: Nein. Schon mit ein paar kleinen Veränderungen des Alltags können die eigenen Abwehrkräfte trainiert werden.

Ausgewogene Ernährung

Wenn Sie Ihrem Immunsystem etwas Gutes tun möchten, sollten Sie stets auf eine gesunde Vielfalt in Ihrer Nahrung achten. Dazu gehören vor allem ausreichend Vitamine und Mineralien , Bei einer mangelhaften Ernährung leidet schließlich nicht nur der Körper, sondern auch die Psyche. Viel frisches Obst und Gemüse sollten daher regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. In der dunklen Jahreszeit können zusätzliche Vitamin-D3-Einnahmen notwendig sein, da der Körper dieses Vitamin hauptsächlich über Sonneneinstrahlung aufnimmt. Für die Abwehr von Krankheitserregern sind jedoch vor allem Vitamin C und Zink wichtig. Sie unterstützen die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit und sorgen für eine Aktivierung der Abwehrzellen. Sowohl Zink als auch Vitamin C können normalerweise im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung ausreichend eingenommen werden. Allerdings kann es nicht schaden, gerade in der Winterzeit oder bei den ersten Anzeichen einer Erkältung zusätzlich darauf zu achten. Die Folgen sind ansonsten ein geschwächtes Immunsystem und nicht selten sogenannte Winterdepressionen.

Bewegung an der frischen Luft

Ein gesunder Körper braucht regelmäßige Bewegung und frische Luft. Warum also nicht direkt beide Elemente kombinieren? Bewegungseinheiten haben häufig sogar einen gesteigerten Effekt, wenn sie an der frischen Luft stattfinden. Ein langer Spaziergang im Wald oder im Park ist ideal. Ein zusätzlicher Bonus: Wer sich regelmäßig bewegt vermeidet auch andere Symptome, wie Verspannungen und Muskelschwäche.

Stressabbau

Stress ist eine der Hauptursachen für zahlreiche Langzeiterkrankungen. Schon kurze Stressphasen machen den Körper anfälliger für Krankheiten, doch dauerhafter Stress kann sogar zu Herzerkrankungen und Depressionen führen. Sie sollten daher darauf achten, sich regelmäßige Auszeiten zu gönnen und Stress nach Möglichkeit zu reduzieren. Das steigert sowohl das psychische als auch das physische Wohlbefinden!

Ein ausgeglichener Wasserhaushalt

Regelmäßiges Trinken ist wichtig. Flüssigkeitsmangel kann schon kurzzeitig zu Unannehmlichkeiten wie einem ständigen Durstgefühl, trockenen Lippen und Müdigkeit führen. Langfristig betrachtet wird der gesamte Organismus geschwächt. Achten Sie auf eine regelmäßige Wasserzufuhr. Alternativ können auch Kräuter- oder Früchtetees getrunken werden. Koffein sorgt allerdings dafür, dass der Körper verstärkt Flüssigkeit ausscheidet. Daher können Kaffee und Tee nicht als Wasserersatz dienen.

Ruhezeiten und mentales Wohlbefinden

Ein gesunder Körper und ein gesunder Geist beeinflussen sich stets gegenseitig. Achten Sie daher bei der Instandhaltung Ihres Immunsystems auch auf eine mentale Ausgeglichenheit. Ausreichend Schlaf und regelmäßige Entspannungszeiten sind enorme Immunbooster! Sehr wirksam ist auch ein kurzes digital-detoxing, also kleine Auszeiten von der digitalen Welt: Schalten Sie das Handy aus, klappen Sie den Laptop zu und verbringen Sie den Abend mal wieder mit Ihren Liebsten und einem Buch!

Fazit

Stärkung für das Immunsystem zu erhalten, ist gar nicht so schwer, wie viele denken. Schon ein paar Veränderungen im Alltagstrott können für langfristige Stabilität sorgen. Sobald sich eine neue Routine eingespielt hat, wird es sich kaum noch wie ein Aufwand anfühlen. Ihr Körper wird es Ihnen danken!