Vitamin D

Blogbeitrag zum Nachhören

Von Susanna Hallruth

Gesundheitsbloggerin und Ökotrophologie (B.Sc.)

Vitamin D - Natürlicher Schutz der Zellen aller Organe

In den westlichen Industrienationen leiden unzählige Menschen - Erwachsene wie Kinder - an einem chronischen Vitamin D Mangel. Der Körper kann diese hormonähnliche Substanz aus Sonnenlicht und Cholesterin selbst synthetisieren. Um ausreichende Mengen des Sonnenvitamins bilden zu können, muss allerdings regelmäßig UV-Licht auf die nackte Haut einwirken. Da viele Menschen durch moderne Lebens- und Arbeitsgewohnheiten heute nur wenig Zeit an der frischen Luft verbringen, zählt der Vitamin D Mangel zu den am weitesten verbreiteten gesundheitlichen Gefahren. Nur mit ausreichenden Mengen des Sonnenvitamins ist der Organismus in der Lage, alle lebensnotwendigen Zellfunktionen aufrecht zu erhalten. Ohne Vitamin D sind die Einlagerung der Mineralstoffe in Knochen und Zähnen, die Abwehrmechanismen der Immunzellen und die Gesundheit aller Organe beeinträchtigt. Ein chronischer Vitamin D Mangel manifestiert sich zunächst in einer hohen Infektanfälligkeit, leichten Depressionen, Karies, Parodontose oder einem erhöhten Blutdruck. Unbehandelt begünstigt er die Entstehung unterschiedlicher schwerwiegender Erkrankungen, die mitunter lebensbedrohliche Ausmaße annehmen können. Menschen, die langfristig zu wenig Vitamin D im Blut haben, sind einem hohen Risiko ausgesetzt, Autoimmunerkrankungen, Diabetes, Parkinson oder Alzheimer zu entwickeln. Schlaganfälle, Herzinfarkte, Muskelschwächen und Niereninsuffizienz können als Folge eines chronischen Mangels ebenfalls auftreten. Wissenschaftler, die in der Krebsforschung tätig sind, machen in den letzten Jahren vermehrt auf die nachweislich positive Wirkung von Vitamin D in der Prävention von bösartigen Zellwucherungen und Tumorwachstum aufmerksam. Bei Kindern bringen Mediziner den weit verbreiteten Vitamin D Mangel mit einer deutlichen Zunahme von Störungen des autistischen Spektrums sowie Allergien und Entwicklungsstörungen in Zusammenhang. Auch die psychische Gesundheit kann langfristig einen erheblichen Schaden nehmen, wenn dem Körper Vitamin D nicht in ausreichenden Mengen zur Verfügung steht. Neben Depressionen steigt mit einem Mangel auch das Risiko für Angstzustände und Persönlichkeitsstörungen wie Schizophrenie.

Vitamin D3 - lebenswichtiger Nährstoff zum Schutz vor degenerativen Erkrankungen

Da heute sowohl ganzheitliche Mediziner als auch Schulmediziner und Wissenschaftler in der Krebsforschung die bahnbrechenden Erkenntnisse über die positive Wirkung von Vitamin D anerkennen, ist der Bedarf von Präparaten mit diesem Nährstoff in den letzten zehn Jahren um über sechshundert Prozent gestiegen. Als besonders wirksam erweist sich Vitamin D3, da es dieselbe chemische Struktur aufweist wie das vom Körper aus Sonnenlicht selbst synthetisierte Hormon. Im Gegensatz zu Vitamin D2 müssen Vitamin D3 Tropfen vom menschlichen Organismus nicht erst umgewandelt werden. Sie können direkt nach der Aufnahme im Rahmen der Zellstoffwechselprozesse optimal verwertet werden. Hochwertige Präparate mit Vitamin D3 sind jenen auf Basis von Vitamin D2 daher deutlich überlegen.

Gibt es auch rein pflanzliche Vitamin D3 Tropfen?

Nahezu alle Präparate auf Basis von Vitamin D3 werden aus Produkten tierischer Herkunft gewonnen. Wollfett und verschiedene Fischerzeugnisse dienen als Ausgangsstoffe für die Extraktion von Vitamin D3. Menschen, die vegan leben, stehen daher vor der großen Herausforderung, eine rein pflanzliche Alternative zu finden. Die gute Nachrricht für Veganer*innen ist, den zellschützenden Wirkstoff aus Flechten zu gewinnen. Dabei handelt es sich nicht um eigenständige Organismen, sondern um Algen, die als Symbiose-Partner von Pilzen auftreten. Die Flechten erzeugen durch Photosynthese verschiedene Stoffwechselprodukte, die der Pilz nicht selbst herstellen kann. Sie geben diese an den Pilz weiter, der sie im Gegenzug mit Wasser und verschiedenen Nährstoffen versorgt. Aus den Algen kann rein pflanzliches Vitamin D3 extrahiert werden, in für den Menschen vegan bioverfügbarer Form.

Welche Dosierung von Vitamin D3 wird empfohlen?

Eine hochdosierte Einnahme in der Anfangstherapie bei einem klinisch diagnostizierten Mangel sollte immer kurzfristig über wenige Wochen hinweg erfolgen. In einer im Jahr 2011 veröffentlichten Publikation spricht sich US-amerikanische Endocrine Society für eine Dosierung von bis zu zehntausend IE pro Tag aus, was einer Einnahme bei flüssigem Vitamin D von zehn Tropfen entspricht. Die Dosierung im Rahmen der Erhaltungstherapie hingegen richtet sich nach dem Körpergewicht. Der Bedarf wird bei einem durchschnittlichen Erwachsenen mit fünfzig IE je Kilogramm Gewicht angegeben. Die Endocrine Society empfiehlt eine Einnahme von zweitausend IE, also zwei Tropfen bei flüssigem Vitamin D täglich, um den Blutspiegel dauerhaft zu erhöhen und dadurch einem Mangel wirksam vorzubeugen. Eine von Forschern der University of California sowie der Creighton University verfasste und von der Anticancer Research Fachzeitschrift publizierte Studie kam zu dem Ergebnis, dass durchschnittliche Erwachsene zwischen vier- und achttausend IE Vitamin D3 täglich einnehmen sollten, um das individuelle Risiko für degenerative Erkrankungen langfristig zu minimieren. Für die Krebsforschung ist diese Studie vor allem bedeutsam, da sie zeigen konnte, dass die Dosierung von vier bis acht Tropfen täglich das Risiko für Dickdarmkrebs und Brustkrebs um bis zu fünfzig Prozent verringern kann.

Optimale Wirksamkeit von Vitamin D3

Flüssiges Vitamin D enthält Trägeröl, so kann das fettlösliche Vitamin D3 seine Wirkungsweise im Körper optimal entfalten. Durch deren Zusammensetzung ist es im Gegensatz zu herkömmlichen Produkten nicht zwingend notwendig, die Tropfen gleichzeitig mit einer Mahlzeit einzunehmen. Für ein verbessertes allgemeines Wohlbefinden und den Erhalt der Gesundheit von Knochen, Muskeln und Nerven empfehlen Experten die Einnahme von Vitamin D3 in Kombination mit Magnesium und Vitamin K2. Dies unterstützt einen optimalen Fluss von Calcium und erhöht die zellschützende Wirkung von Vitamin D auf alle Organsysteme. Menschen, die regelmäßig blutverdünnende Arzneistoffe einnehmen, sollten im Vorfeld ihren behandelnden Arzt konsultieren, um mögliche Wechselwirkungen mit Vitamin D zu vermeiden.

Unser Stoffwechsel

BLOGBEITRAG ZUM NACHÖREN

Von Vanessa Garmisch

Autorin für Gesundheit, Beauty und Wellness

Grundbaustein aller lebenswichtigen Vorgänge im menschlichen Körper

Der menschliche Stoffwechsel, oder auch Metabolismus genannt, hält Ihren Körper am Leben. Aber wie genau funktioniert der Stoffwechsel, welche Aufgaben muss er erfüllen und wie sorgt man besten dafür, dass er funktionsfähig bleibt? Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte zum Thema Stoffwechsel erklärt und wie Sie am besten erkennen können, ob Sie einen gesunden Stoffwechsel haben.

Definition von Stoffwechsel

Oftmals wird der menschliche Stoffwechsel als der Prozess verstanden, der einen dünn oder dick werden lässt. Im alltäglichen Gebrauch ist das nicht falsch, aber der Stoffwechsel kann noch viel mehr. Der Stoffwechsel ist beinahe für alle biochemischen Vorgänge verantwortlich, die in einem Organismus ablaufen. Dabei werden Stoffe aufgenommen, beispielsweise durch Nahrung, transportiert und in Endprodukte umgewandelt. Das wäre beispielsweise unsere Energie. Die Steuerung des Stoffwechsels übernehmen dabei Enzyme, Hormone und Nährstoffe.

Was ist der Unterschied zwischen anabolem Stoffwechsel und katabolem Stoffwechsel?

Durch diese beiden Arten kann der gesamte menschliche Stoffwechsel beschrieben werden. Der anabole Stoffwechsel zeichnet sich aus durch Reaktionen, die unter Energieverbrauch körpereigene Stoffe aufbauen. Damit wird also etwas erschaffen. Der katabole Stoffwechsel hingegen sorgt für den Abbau von chemisch komplexen Nahrungsstoffen, die Energie liefern sollen. Damit sind beispielsweise die Ernährung und Verdauung gemeint, die für die Energieversorgung im Körper verantwortlich sind.

Wie funktioniert der Stoffwechsel bei gesunden Menschen?

Zunächst muss Nahrung vom Menschen aufgenommen werden, welche in die Makronährstoffe Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße, Vitamine und Mineralien eingeteilt werden können. Dabei ist jeder dieser Nährstoffe für andere Prozesse im Körper verantwortlich, weshalb eine ausgewogene Ernährung so wichtig ist. Eiweiße bestehen aus essenziellen Aminosäuren, die teilweise vom Körper selbst hergestellt werden, teilweise aber auch supplementiert werden müssen. Aminosäuren sind wichtig für den Stoffwechsel, da daraus ein Großteil der Energie gewonnen wird. Man sollte in etwa 0,8 Gramm Eiweiß pro Körpergewicht täglich zu sich nehmen, um den Aminosäure-Spiegel optimal zu halten. Nach der Verwendung des eingenommenen Eiweißes, entsteht Ammoniak, welcher als ungiftiger Harnstoff durch den Urin ausgeschieden wird. Vitamine sind essenzielle Stoffe für einen gesunden Stoffwechsel und ein gesundes Immunsystem. Es wird unterschieden zwischen fettlöslichen und wasserlöslichen Vitaminen. Vor allem Vitamin E, D, K und A sind wichtig, da sie bei der Proteinsynthese beteiligt sind, also der Verarbeitung von Eiweiß. Mineralien und Spurenelemente sind wichtig für gesunde Knochen und den Blutstoffwechsel, somit sollte hierbei ebenfalls darauf geachtet werden, dass genügend davon eingenommen wird. Eine Überdosierung bei Vitaminen und Mineralien ist sehr unwahrscheinlich, da überschüssige Nährstoffe und deren Reststoffe vom Körper ausgeschieden werden.

Was passiert mit dem Stoffwechsel bei kranken Menschen?

Eine Störung des Stoffwechsels kann vielfältige Gründe haben. Es gibt angeborene Störungen, aber auch erworbene, die beispielsweise durch Drogen oder Alkohol verursacht wurden. Bei längerfristigen Stoffwechselstörungen wird das Immunsystem geschwächt und die Vitalität nimmt ab. Es gibt verschiedene Symptome, die sich dabei äußern. Im Folgenden sind die häufigsten aufgelistet:

  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Verstopfungen
  • Übelkeit / Erbrechen
  • Allgemeine Erschöpfung
  • Schwindel und Kreislaufbeschwerden

Selbstverständlich sind die Symptome kein Ersatz für einen ärztlichen Befund. Sollten allerdings einige von diesen Symptomen auf Sie zutreffen, sollten Sie sich bei einem Arzt testen lassen, um mögliche Spätfolgen zu vermeiden.

Wie kann man eigenen Stoffwechsel ankurbeln?

Es gibt einige Aspekte, wie beispielsweise eine ausgewogene Ernährung oder ein gesunder Lebensstil, die die Funktionen Ihres Stoffwechsels unterstützen können. Sie sollten täglich genügend Wasser oder ungesüßten Tee trinken. Kaltes Wasser ist optimal für die Stoffwechselanregung, da der Körper mehr Energie aufwenden muss, um es auf Körpertemperatur zu erwärmen. Grüner Tee ist ebenfalls sehr gut geeignet weil es bei der Fettverbrennung hilft. Natürlich sollten Sie Sport nicht unterschätzen, körperliche Betätigung den Stoffwechsel ankurbelt. Eine Kombination aus Krafttraining oder Cardio ist besonders empfehlenswert. Zu guter Letzt sollten Sie Ihre Schlafqualität überprüfen. Bei unregelmäßigem oder schlechtem Schlaf wird der Körper in einen Stresszustand versetzt, wodurch vermehrt Cortisol ausgeschüttet wird. Dies verhindert die Fettverbrennung und Ihr Stoffwechsel wird langsamer.

Immunsystem

BLOGBEITRAG ZUM NACHHÖREN

Von Ilka Wessenhagen

Journalistin für Gesundheit, Beauty und Wellness

Immunsystem stärken - Lifehacks für einen gesunden Körper!

Unser Körper hat täglich mit zahlreichen Angreifern zu kämpfen. Nässe, Dunkelheit und Kälte machen unserem Immunsystem gerade in der kalten Jahreszeit verstärkt zu schaffen. Wenn es zu viel wird, fangen wir uns schnell eine Erkältung.  Was viele nicht ahnen: Die Langzeitfolgen eines dauerhaft geschwächten Immunsystems können noch viel größer sein. Es schadet daher nicht, das eigene Immunsystem etwas zu unterstützen.

Warum ein gesundes Immunsystem so wichtig ist!

Ein starkes Immunsystem sorgt für einen gesunden und belastbaren Körper. Ist das Immunsystem hingegen kurzzeitig oder langfristig geschwächt, macht dies den Körper anfälliger für Krankheiten. Bakterien, Viren und Keime haben dann ein leichtes Spiel. Ein dauerhaft geschwächter Körper macht uns außerdem anfälliger für Langzeitprobleme wie Stresserkrankungen und eine psychische Schwierigkeiten. Ein wenig Unterstützung lohnt sich also nicht nur in den kälteren Monaten. Doch wie genau stärkt man das Immunsystem am besten? Bedeutet das viel Mehraufwand? Die kurze Antwort: Nein. Schon mit ein paar kleinen Veränderungen des Alltags können die eigenen Abwehrkräfte trainiert werden.

Ausgewogene Ernährung

Wenn Sie Ihrem Immunsystem etwas Gutes tun möchten, sollten Sie stets auf eine gesunde Vielfalt in Ihrer Nahrung achten. Dazu gehören vor allem ausreichend Vitamine und Mineralien , Bei einer mangelhaften Ernährung leidet schließlich nicht nur der Körper, sondern auch die Psyche. Viel frisches Obst und Gemüse sollten daher regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. In der dunklen Jahreszeit können zusätzliche Vitamin-D3-Einnahmen notwendig sein, da der Körper dieses Vitamin hauptsächlich über Sonneneinstrahlung aufnimmt. Für die Abwehr von Krankheitserregern sind jedoch vor allem Vitamin C und Zink wichtig. Sie unterstützen die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit und sorgen für eine Aktivierung der Abwehrzellen. Sowohl Zink als auch Vitamin C können normalerweise im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung ausreichend eingenommen werden. Allerdings kann es nicht schaden, gerade in der Winterzeit oder bei den ersten Anzeichen einer Erkältung zusätzlich darauf zu achten. Die Folgen sind ansonsten ein geschwächtes Immunsystem und nicht selten sogenannte Winterdepressionen.

Bewegung an der frischen Luft

Ein gesunder Körper braucht regelmäßige Bewegung und frische Luft. Warum also nicht direkt beide Elemente kombinieren? Bewegungseinheiten haben häufig sogar einen gesteigerten Effekt, wenn sie an der frischen Luft stattfinden. Ein langer Spaziergang im Wald oder im Park ist ideal. Ein zusätzlicher Bonus: Wer sich regelmäßig bewegt vermeidet auch andere Symptome, wie Verspannungen und Muskelschwäche.

Stressabbau

Stress ist eine der Hauptursachen für zahlreiche Langzeiterkrankungen. Schon kurze Stressphasen machen den Körper anfälliger für Krankheiten, doch dauerhafter Stress kann sogar zu Herzerkrankungen und Depressionen führen. Sie sollten daher darauf achten, sich regelmäßige Auszeiten zu gönnen und Stress nach Möglichkeit zu reduzieren. Das steigert sowohl das psychische als auch das physische Wohlbefinden!

Ein ausgeglichener Wasserhaushalt

Regelmäßiges Trinken ist wichtig. Flüssigkeitsmangel kann schon kurzzeitig zu Unannehmlichkeiten wie einem ständigen Durstgefühl, trockenen Lippen und Müdigkeit führen. Langfristig betrachtet wird der gesamte Organismus geschwächt. Achten Sie auf eine regelmäßige Wasserzufuhr. Alternativ können auch Kräuter- oder Früchtetees getrunken werden. Koffein sorgt allerdings dafür, dass der Körper verstärkt Flüssigkeit ausscheidet. Daher können Kaffee und Tee nicht als Wasserersatz dienen.

Ruhezeiten und mentales Wohlbefinden

Ein gesunder Körper und ein gesunder Geist beeinflussen sich stets gegenseitig. Achten Sie daher bei der Instandhaltung Ihres Immunsystems auch auf eine mentale Ausgeglichenheit. Ausreichend Schlaf und regelmäßige Entspannungszeiten sind enorme Immunbooster! Sehr wirksam ist auch ein kurzes digital-detoxing, also kleine Auszeiten von der digitalen Welt: Schalten Sie das Handy aus, klappen Sie den Laptop zu und verbringen Sie den Abend mal wieder mit Ihren Liebsten und einem Buch!

Fazit

Stärkung für das Immunsystem zu erhalten, ist gar nicht so schwer, wie viele denken. Schon ein paar Veränderungen im Alltagstrott können für langfristige Stabilität sorgen. Sobald sich eine neue Routine eingespielt hat, wird es sich kaum noch wie ein Aufwand anfühlen. Ihr Körper wird es Ihnen danken!