Allergien - Teil I

BLOGBEITRAG ZUM NACHHÖREN

Von Vanessa Garmisch

Autorin für Gesundheit, Beauty und Wellness

Symptome und Auswirkungen

Tränende Augen, laufende Nase und lästiger Juckreiz - die Symptome einer Allergie sind besonders unangenehm und schränken uns im Alltag ein. Wer regelmäßig unter Allergien leidet, hat auch mit Müdigkeit, Erschöpfung und Konzentrationsschwierigkeiten zu kämpfen. Solche Allergieschübe laugen uns regelrecht aus. 

Woher eine Allergie rührt, hat ganz unterschiedliche Ursachen: Sowohl die Katze, die Nüsse im Salat als auch die Pollen im Frühjahr können für den Allergieschub verantwortlich sein. Doch was passiert bei einer Allergie eigentlich genau? Und was hat der Stoffwechsel damit zu tun?

 

Wie entsteht eine Allergie?

Bei einer Allergie reagiert unser Organismus mit Abwehr auf körperfremde Substanzen. Das kann in Form von Niesen, Juckreiz, Schwellungen, tränenden Augen, Atemnot oder Magen-Darm-Beschwerden geschehen. Im Grunde handelt es sich um eine Fehlinterpretation unseres Immunsystems.[1] Unser Immunsystem überprüft unaufhörlich, ob es sich bei aufgenommenen Substanzen aus unserer Umwelt um schädliche oder unproblematische Stoffe handelt. Identifiziert unser Immunsystem die körperfremde Substanz fälschlicherweise als potentiellen Krankheitserreger, schlägt das System Alarm. 

Allergietypen

Wie wir auf bestimmte Allergene reagieren, hängt wesentlich von unserem Allergietyp ab. Insgesamt gibt es vier verschiedene Allergietypen: [2] 

Allergietyp 1: Dieser Allergietyp wird auch als "Soforttyp" bezeichnet. Rund 90% gehören dem Allergietyp 1 an. Ob Heuschnupfen, Hausstaubmilbenallergie oder Nahrungsmittelallergie - die Liste ist lang. 

Allergietyp 2: Die zytotoxische Form kommt selten vor. Die Allergie wird durch bestimmte Medikamente oder transfundiertes Blut ausgelöst. 

Allergietyp 3: Diese allergische Reaktion vom Arthus-Typ ist durch die Bildung von Immunkomplexen (Antigenen + Antikörpern) geprägt. Diese Form führt zu allergischen Entzündungsreaktionen im Körper. 

Allergietyp 4: Dieser Allergietyp äußert sich erst später. Mehrere Tage können zwischen dem Kontakt mit einem Allergen und den ersten Allergiesymptomen vergehen. 

 

Was haben Allergien mit unserem Stoffwechsel zu tun?

Bestimmte Nahrungsmittelunverträglichkeiten wirken sich besonders ungünstig auf den Darm aus. [3] Im Darm entstehen allergische Entzündungsreaktionen und Bauchschmerzen. Durchfall oder Blähungen können die Folge sein. Allergien und Verdauung sind also eng miteinander verwoben.

Um diesen Zusammenhang zu verstehen, müssen wir noch einen Schritt weiter gehen: Wir müssen uns die Verstoffwechselung ansehen. Die Verdauung ist nur eine Vorstufe für die Stoffwechselvorgänge in unserem Körper. Der Stoffwechsel bildet sozusagen die Grundlage aller lebenswichtigen Vorgänge im Körper und umfasst alle biochemischen Prozesse, die in den Zellen ablaufen. Wird unser Stoffwechsel durch schlechte Ernährung, wenig Bewegung oder bestimmte Erkrankungen in seiner Funktion einschränkt, geht das häufig mit weniger Wohlbefinden im Alltag einher. Ein schlechter Stoffwechsel äußert sich häufig durch Müdigkeit, Gewichtszunahme oder Unverträglichkeiten. Ein möglicher Zusammenhang mit dem Stoffwechsel muss allerdings noch weiter erforscht werden.