Chronische Entzündungen

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Von Vanessa Garmisch

Autorin für Gesundheit, Beauty und Wellness


Entzündungen sind erst mal nichts Ungewöhnliches, sondern ganz natürliche Reaktionen unseres Immunsystems. Der Körper versucht so auf Krankheitserreger und Schadstoffe zu reagieren und diese zu beseitigen. Schwierig wird es, wenn dieser Prozess zu sehr außer Kontrolle gerät, dann entstehen Entzündungskrankheiten wie Rheuma. Weitere Krankheiten wie Diabetes oder Alzheimer werden begünstigt.

Was sind die Ursachen für Entzündungen im Körper?

Die Ursachen für akute Entzündungen, die krankmachen, sind vielfältig. Auslöser sind zum Beispiel Übergewicht, vor allem überschüssiges Bauchfett steht im Zusammenhang mit der Bildung von gefährlichen Entzündungsstoffen. Krankheitserreger beziehungsweise pathogene Mikroorganismen gehören auch dazu, ebenso wie Pollen oder Tierhaare. Dasselbe gilt für Autoimmunerkrankungen, wie Diabetes Typ 1 und Hashimoto-Thyreoiditis. Eine latente Azidose (Übersäuerung des Körpers) steht ebenfalls im Zusammenhang mit Entzündungen. Die Verbindung zur Übersäuerung wird hier bei einem der Auslöser für Arthritis (Entzündungen der Gelenke) vermutet. Einen gewissen Einfluss haben auch der Lebensstil und die Ernährung. So gibt es verschiedene Lebensmittel, welche Entzündungen fördern und solche, die Entzündungen hemmen. Ebenso ist ein Lebensstil mit zu viel Stress, zu wenig Schlaf und zu vielen Genussmitteln entzündungsförderlich. 

 

Was geschieht bei Entzündungen im Körper? Wann werden diese chronisch?

Fakt ist, unser Körper ist auf eine intakte Barriere angewiesen, was dazu führt, das im Hintergrund ein permanenter milder Entzündungsprozess abläuft. Diesen nehmen wir oftmals gar nicht wahr, zumindest im Idealfall. Erst wenn sich Rötungen, Schmerzen oder Schwellungen entwickeln, handelt es sich um eine klinische Entzündung. Gewebe, welches entzündet ist, produziert sogenannte freie Radikale, welche Schäden am Erbgut verursachen kann. Das wiederum kann zu schwerwiegenden Krankheitsbildern führen von der eine Krebserkrankung als mögliche Folge sein kann. Unser Immunsystem besteht aus Barrieren, die "hintereinander" geschaltet sind. Wenn Teile der ersten Verteidigungsstrategie nicht funktionieren, reagiert der Körper mit dem lernenden Immunsystem und der zweiten Barriere. Es gibt also in der Barriere eine Lücke - die chronischen Entzündungen entstehen aufgrund von Fehlern in der abdichtenden Funktion der Barrieren. 

Therapie chronischer Entzündungen

Krankheiten, die auf chronischen Entzündungen basieren, sind bislang nicht heilbar. Das Ziel ist in erster Linie die Kontrolle der Krankheit er erhalten und im besten Fall das Anhalten des Krankheitsprozesses. Entzündungsreaktionen können beispielsweise mit Kortison geblockt werden. Doch dies sollte keinesfalls eine Dauerlösung sein. Denn in dem Fall wären dadruch nur die Symptome unterdrückt, im Kern die Krankheit jedoch nicht behandelt. Besser wäre es, das Problem dort anzugehen, wo die Barriereschwäche auftritt. 

Entzündungshemmende Ernährung und gesunder Lebensstil

Die Ernährung steht im engen Zusammenhang mit Entzündungen. Im Allgemeinen ist sie die Basis für ein gesundes Leben und körperliches Wohlbefinden. Setzten Sie in erster Linie auf eine ausgewogene, abwechslungsreiche und nährstoffreiche Kost. Versuchen Sie verarbeitete Lebensmittel weitestgehend zu vermeiden, so reduzieren Sie Schad- und Reizstoffe. Außerdem sollten Sie ausreichend Wasser trinken, das führt zur Darmreinigung und Entschlackung. Natürlich ist dies auch für Ihre allgemeine Gesundheit wichtig.

Folgende Lebensmittel gelten als entzündungshemmend:

- Beerenfrüchte,

- grüne Gemüsesorten,

- Artischocken,

- Leinsamen,

- Tomaten,

- Zwiebeln,

- Knoblauch,

- Cranberrys,

- Olivenöl und

- Gewürze, wie Zimt, Ingwer Kurkuma oder Weihrauch.

Achten Sie zudem auf eine ausreichende Versorgung mit den Nährstoffen Magnesium und Vitamin D. 

 

Es ist ganz besonders wichtig, dass Sie Ihrem Körper ausreichend Zeit geben sich vollständig regenerieren zu können. Das gilt besonders für schwellende Entzündungen. Bei Schwellungen hilft es, die betroffene Stelle zu kühlen.

Immunsystem

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Von Ilka Wessenhagen

Journalistin für Gesundheit, Beauty und Wellness

Immunsystem stärken - Lifehacks für einen gesunden Körper!

Unser Körper hat täglich mit zahlreichen Angreifern zu kämpfen. Nässe, Dunkelheit und Kälte machen unserem Immunsystem gerade in der kalten Jahreszeit verstärkt zu schaffen. Wenn es zu viel wird, fangen wir uns schnell eine Erkältung.  Was viele nicht ahnen: Die Langzeitfolgen eines dauerhaft geschwächten Immunsystems können noch viel größer sein. Es schadet daher nicht, das eigene Immunsystem etwas zu unterstützen.

Warum ein gesundes Immunsystem so wichtig ist!

Ein starkes Immunsystem sorgt für einen gesunden und belastbaren Körper. Ist das Immunsystem hingegen kurzzeitig oder langfristig geschwächt, macht dies den Körper anfälliger für Krankheiten. Bakterien, Viren und Keime haben dann ein leichtes Spiel. Ein dauerhaft geschwächter Körper macht uns außerdem anfälliger für Langzeitprobleme wie Stresserkrankungen und eine psychische Schwierigkeiten. Ein wenig Unterstützung lohnt sich also nicht nur in den kälteren Monaten. Doch wie genau stärkt man das Immunsystem am besten? Bedeutet das viel Mehraufwand? Die kurze Antwort: Nein. Schon mit ein paar kleinen Veränderungen des Alltags können die eigenen Abwehrkräfte trainiert werden.

Ausgewogene Ernährung

Wenn Sie Ihrem Immunsystem etwas Gutes tun möchten, sollten Sie stets auf eine gesunde Vielfalt in Ihrer Nahrung achten. Dazu gehören vor allem ausreichend Vitamine und Mineralien , Bei einer mangelhaften Ernährung leidet schließlich nicht nur der Körper, sondern auch die Psyche. Viel frisches Obst und Gemüse sollten daher regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. In der dunklen Jahreszeit können zusätzliche Vitamin-D3-Einnahmen notwendig sein, da der Körper dieses Vitamin hauptsächlich über Sonneneinstrahlung aufnimmt. Für die Abwehr von Krankheitserregern sind jedoch vor allem Vitamin C und Zink wichtig. Sie unterstützen die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit und sorgen für eine Aktivierung der Abwehrzellen. Sowohl Zink als auch Vitamin C können normalerweise im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung ausreichend eingenommen werden. Allerdings kann es nicht schaden, gerade in der Winterzeit oder bei den ersten Anzeichen einer Erkältung zusätzlich darauf zu achten. Die Folgen sind ansonsten ein geschwächtes Immunsystem und nicht selten sogenannte Winterdepressionen.

Bewegung an der frischen Luft

Ein gesunder Körper braucht regelmäßige Bewegung und frische Luft. Warum also nicht direkt beide Elemente kombinieren? Bewegungseinheiten haben häufig sogar einen gesteigerten Effekt, wenn sie an der frischen Luft stattfinden. Ein langer Spaziergang im Wald oder im Park ist ideal. Ein zusätzlicher Bonus: Wer sich regelmäßig bewegt vermeidet auch andere Symptome, wie Verspannungen und Muskelschwäche.

Stressabbau

Stress ist eine der Hauptursachen für zahlreiche Langzeiterkrankungen. Schon kurze Stressphasen machen den Körper anfälliger für Krankheiten, doch dauerhafter Stress kann sogar zu Herzerkrankungen und Depressionen führen. Sie sollten daher darauf achten, sich regelmäßige Auszeiten zu gönnen und Stress nach Möglichkeit zu reduzieren. Das steigert sowohl das psychische als auch das physische Wohlbefinden!

Ein ausgeglichener Wasserhaushalt

Regelmäßiges Trinken ist wichtig. Flüssigkeitsmangel kann schon kurzzeitig zu Unannehmlichkeiten wie einem ständigen Durstgefühl, trockenen Lippen und Müdigkeit führen. Langfristig betrachtet wird der gesamte Organismus geschwächt. Achten Sie auf eine regelmäßige Wasserzufuhr. Alternativ können auch Kräuter- oder Früchtetees getrunken werden. Koffein sorgt allerdings dafür, dass der Körper verstärkt Flüssigkeit ausscheidet. Daher können Kaffee und Tee nicht als Wasserersatz dienen.

Ruhezeiten und mentales Wohlbefinden

Ein gesunder Körper und ein gesunder Geist beeinflussen sich stets gegenseitig. Achten Sie daher bei der Instandhaltung Ihres Immunsystems auch auf eine mentale Ausgeglichenheit. Ausreichend Schlaf und regelmäßige Entspannungszeiten sind enorme Immunbooster! Sehr wirksam ist auch ein kurzes digital-detoxing, also kleine Auszeiten von der digitalen Welt: Schalten Sie das Handy aus, klappen Sie den Laptop zu und verbringen Sie den Abend mal wieder mit Ihren Liebsten und einem Buch!

Fazit

Stärkung für das Immunsystem zu erhalten, ist gar nicht so schwer, wie viele denken. Schon ein paar Veränderungen im Alltagstrott können für langfristige Stabilität sorgen. Sobald sich eine neue Routine eingespielt hat, wird es sich kaum noch wie ein Aufwand anfühlen. Ihr Körper wird es Ihnen danken!