Darm
Stoffwechsel
Immunsystem
Darm und Stoffwechsel, Immunsystem
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Von Simone Gregoridou

Autorin für Gesundheit, Beauty und Wellness

Die Bedeutung der Darmgesundheit für Körper und Geist

Für die gesundheitliche Balance des Körpers spielt der Darm eine maßgebliche Rolle. Im Laufe eines Menschenlebens werden etwa 40 Tonnen Nahrung sowie 60.000 Liter Flüssigkeit verarbeitet. Die Darmlänge beträgt 6 bis 8 Meter.  Im Darm sind 100 Billionen Bakterien sowie 100 Millionen Nervenzellen angesiedelt. Eine gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung fördern die Darmgesundheit und unterstützen das bakterielle Gleichgewicht in der Darmflora. Falsch angesiedelte Darmbakterien können zur Störung dieser Balance führen. Das physische und psychische Wohlbefinden kann durch Darmbeschwerden erheblich beeinträchtigen werden. Neben der schützenden Funktion des Darms ist der Darm wesentlich an der Verstoffwechslung beteiligt.

Wussten Sie schon, dass sich 80 Prozent der Immunzellen im Darm befinden?

Das körpereigene Abwehrsystem sorgt für ständiges gesundheitliches Gleichgewicht. Es schützt vor Gefahren durch Bakterien, Viren, Giftstoffe und Pilze. Zwischen der Funktion des Immunsystems und der Funktion des Darms besteht ein direkter Wirkungszusammenhang. Im Darm befinden sich beachtlich 80 Prozent der Immunzellen. Diese benötigen kontinuierlich Mikro- und Makronährstoffe, die in der Darmflora verstoffwechselt werden. Hierbei werden auch gezielte Informationen an die Immunzellen zur Durchführung von Abwehraufgaben weitergeleitet. Ab wann braucht der Darm Hilfe? Treten Symptome für ein geschwächtes Immunsystem auf, könnte die Ursache im Darm liegen. Häufig reicht gegen falsch angesiedelte Darmbakterien bereits eine Ernährungsumstellung. Probieren Sie es aus. Als Nebeneffekt könnte die Waage mit der Zeit erfreuliche Zahlen zeigen.

Der Einfluss der Ernährung auf die Darmgesundheit

Eine falsche Ernährung mit übermäßigen Fett- und Zuckeranteilen kann die Funktion des Darms beeinträchtigen. Ungesunde Darmbakterien können schnell die Oberhand gewinnen. Durch den Verzehr probiotischer Lebensmittel wie Joghurt, Käse oder Sauerkraut können Sie den falsch angesiedelten Darmbakterien die Rote Karte zeigen. Grund hierfür sind die in diesen Lebensmitteln enthaltenen Mikroorganismen. Die lebendigen positiven Bakterien verhindern ein weiteres Wachstum ungesunder Bakterien und tragen zu deren Reduzierung bei. Ansonsten würde durch eine gestörte Darmflore die Verdauung beeinträchtigt. Dadurch würden als Herausforderung für die Leber verstärkt giftige Stoffwechselrückstände im Körper verbleiben. Eine Darmreinigung ist bei deutlichen Beschwerden ein effektives Mittel zur Wiederherstellung der Darmgesundheit. Die aus den Darminnenwänden dabei ausscheidenden Abfallprodukte bewirken außerdem eine Verbesserung der Durchblutung. Hierdurch können vermehrt Mikro- und Makronährstoffe über die Blutbahn transportiert und damit die Stoffwechselprozesse optimiert werden. Außerdem stärkt eine Darmreinigung die Funktion des Darms zur Selbstregulierung. Eine besonders ballaststoffreiche Ernährung fördert ebenso die Darmgesundheit durch den Reinigungs- und Ausscheidungseffekt im Darm. Kaum zu glauben, aber Flohsamenschalen vergrößern ihr Volumen mit Flüssigkeit um das 50-fache.

Andere Ursachen für eine Störung der Darmgesundheit und mögliche Folgen

Stress, falsche Ernährung und Medikamente (Antibiotika) sowie Umwelteinflüsse oder bestimmte Erkrankungen können die Funktion des Darms erheblich stören.

Dazu zählen u.a.:

  • Erkrankungen durch Bakterien oder Viren
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Reizdarm
  • Darmkrebs
  • Morbus Crohn

Ein übermäßiger Konsum von Genussgiften kann ebenfalls Beschwerden verursachen. Darmstörungen können zu Bauchschmerzen, Blähungen und Verstopfung sowie zu Durchfall, Erbrechen und Stuhlunregelmäßigkeiten führen. Neben physischen Auswirkungen können Darmbeschwerden auch Belastungen für die Psyche bewirken. Diese reichen von einer schlechten Stimmung bis zur Depression.

Aktive Unterstützung?

Es bestehen verschiedene Möglichkeiten, wodurch Sie Ihre Darmgesundheit unterstützen können. Neben einer gesunden, ballaststoffreichen Ernährung kann Sport die Funktion des Darms stärken. Dadurch wird die Durchblutung gefördert und überflüssiges Körperfett verstärkt abgebaut. Regelmäßiger Sport trägt zur Anregung der Verdauung bei. Verstärkte, regelmäßige Bewegung reduziert zudem das Hungergefühl und sorgt gute Laune. Die Heißhungergefahr und Frustessen werden dadurch vermieden. Ab wann braucht der Darm Hilfe? In schlimmen Fällen ist ein Gang zum Arzt angesagt. Über eine Ernährungsberatung können Sie weitere Tipps erhalten, was bei einer gestörten Darmgesundheit hilft.

Chronische Entzündungen und Stoffwechsel
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Von Vanessa Garmisch

Autorin für Gesundheit, Beauty und Wellness


Entzündungen sind erst mal nichts Ungewöhnliches, sondern ganz natürliche Reaktionen unseres Immunsystems. Der Körper versucht so auf Krankheitserreger und Schadstoffe zu reagieren und diese zu beseitigen. Schwierig wird es, wenn dieser Prozess zu sehr außer Kontrolle gerät, dann entstehen Entzündungskrankheiten wie Rheuma. Weitere Krankheiten wie Diabetes oder Alzheimer werden begünstigt.

Was sind die Ursachen für Entzündungen im Körper?

Die Ursachen für akute Entzündungen, die krankmachen, sind vielfältig. Auslöser sind zum Beispiel Übergewicht, vor allem überschüssiges Bauchfett steht im Zusammenhang mit der Bildung von gefährlichen Entzündungsstoffen. Krankheitserreger beziehungsweise pathogene Mikroorganismen gehören auch dazu, ebenso wie Pollen oder Tierhaare. Dasselbe gilt für Autoimmunerkrankungen, wie Diabetes Typ 1 und Hashimoto-Thyreoiditis. Eine latente Azidose (Übersäuerung des Körpers) steht ebenfalls im Zusammenhang mit Entzündungen. Die Verbindung zur Übersäuerung wird hier bei einem der Auslöser für Arthritis (Entzündungen der Gelenke) vermutet. Einen gewissen Einfluss haben auch der Lebensstil und die Ernährung. So gibt es verschiedene Lebensmittel, welche Entzündungen fördern und solche, die Entzündungen hemmen. Ebenso ist ein Lebensstil mit zu viel Stress, zu wenig Schlaf und zu vielen Genussmitteln entzündungsförderlich. 

 

Was geschieht bei Entzündungen im Körper? Wann werden diese chronisch?

Fakt ist, unser Körper ist auf eine intakte Barriere angewiesen, was dazu führt, das im Hintergrund ein permanenter milder Entzündungsprozess abläuft. Diesen nehmen wir oftmals gar nicht wahr, zumindest im Idealfall. Erst wenn sich Rötungen, Schmerzen oder Schwellungen entwickeln, handelt es sich um eine klinische Entzündung. Gewebe, welches entzündet ist, produziert sogenannte freie Radikale, welche Schäden am Erbgut verursachen kann. Das wiederum kann zu schwerwiegenden Krankheitsbildern führen von der eine Krebserkrankung als mögliche Folge sein kann. Unser Immunsystem besteht aus Barrieren, die "hintereinander" geschaltet sind. Wenn Teile der ersten Verteidigungsstrategie nicht funktionieren, reagiert der Körper mit dem lernenden Immunsystem und der zweiten Barriere. Es gibt also in der Barriere eine Lücke - die chronischen Entzündungen entstehen aufgrund von Fehlern in der abdichtenden Funktion der Barrieren. 

Therapie chronischer Entzündungen

Krankheiten, die auf chronischen Entzündungen basieren, sind bislang nicht heilbar. Das Ziel ist in erster Linie die Kontrolle der Krankheit er erhalten und im besten Fall das Anhalten des Krankheitsprozesses. Entzündungsreaktionen können beispielsweise mit Kortison geblockt werden. Doch dies sollte keinesfalls eine Dauerlösung sein. Denn in dem Fall wären dadruch nur die Symptome unterdrückt, im Kern die Krankheit jedoch nicht behandelt. Besser wäre es, das Problem dort anzugehen, wo die Barriereschwäche auftritt. 

Entzündungshemmende Ernährung und gesunder Lebensstil

Die Ernährung steht im engen Zusammenhang mit Entzündungen. Im Allgemeinen ist sie die Basis für ein gesundes Leben und körperliches Wohlbefinden. Setzten Sie in erster Linie auf eine ausgewogene, abwechslungsreiche und nährstoffreiche Kost. Versuchen Sie verarbeitete Lebensmittel weitestgehend zu vermeiden, so reduzieren Sie Schad- und Reizstoffe. Außerdem sollten Sie ausreichend Wasser trinken, das führt zur Darmreinigung und Entschlackung. Natürlich ist dies auch für Ihre allgemeine Gesundheit wichtig.

Folgende Lebensmittel gelten als entzündungshemmend:

- Beerenfrüchte,

- grüne Gemüsesorten,

- Artischocken,

- Leinsamen,

- Tomaten,

- Zwiebeln,

- Knoblauch,

- Cranberrys,

- Olivenöl und

- Gewürze, wie Zimt, Ingwer Kurkuma oder Weihrauch.

Achten Sie zudem auf eine ausreichende Versorgung mit den Nährstoffen Magnesium und Vitamin D. 

 

Es ist ganz besonders wichtig, dass Sie Ihrem Körper ausreichend Zeit geben sich vollständig regenerieren zu können. Das gilt besonders für schwellende Entzündungen. Bei Schwellungen hilft es, die betroffene Stelle zu kühlen.

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Von Karoline Poitz

Gesundheitspsychologin

Dauerhafter Stress - Auswirkungen und Tipps dagegen

Jeder von uns reagiert auf Stress anders, der eine bekommt Kopfschmerzen, der andere leidet unter schlechter Stimmung und fühlt sich ausgelaugt. Die Folgeerscheinungen können sehr vielseitig sein und betreffen Körper, Psyche und Geist. Häufig treten auch psychosomatische Krankheitsanzeichen auf, die gar nicht so leicht als solche aufzudecken sind. Fakt ist, wenn Sie unter permanenten Stress leiden, kann das gefährliche Konsequenzen für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden haben, weshalb Sie bereits erste Anzeichen ernstnehmen sollten.

Typische Stresssymptome

Symptome, die mit Stress in Zusammenhang gebracht werden, lassen sich in vier Kategorien einteilen:

  • körperliche, 
  • mentale / geistige,
  • psychische und
  • das Verhalten betreffende.


Zu den körperlichen Folgen lassen sich zum Beispiel Kopfschmerzen, Magenprobleme, Verspannungen oder Zittern zählen. Geistige oder mentale Folgen sind unter anderem Konzentrationsschwierigkeiten, Leistungseinbußen oder verlängerte Reaktionszeiten. Typische psychische Beschwerden sind Antriebslosigkeit, Abgeschlagenheit, Verlust von Interessen und Freude, depressive Stimmung, Angst- und Panikzustände oder Resignation. Im Verhalten lässt sich übermäßiger Stress durch einen ungesünderen Lebensstil, zum Beispiel veränderte Essgewohnheiten, übersteigerte Reaktionen (zum Beispiel auffällig aggressives Verhalten) oder vermehrten Konsum von Alkohol, Nikotin oder Kaffee erkennen. All diese Erscheinungen sind natürlich kein Alleinstellungsmerkmal für Stress, sondern können auf eine Vielzahl anderer psychischer oder physischer Probleme hindeuten.

Dauerhafter Stress macht krank

Stehen wir unter Stress reagiert unser Körper mit verschiedenen Stressantworten. Diese sind erst mal biologisch sinnvoll, denn unser Körper ist auf Kampf oder Flucht programmiert. Unser biologisches Stresssystem rührt aber noch aus einer Zeit, in denen Flucht und Kampf unser Überleben sicherten. Hätten wir einfach entspannt abgewartet, wäre es kaum möglich gewesen, zu überleben. Das ist heute aber nicht mehr der Fall, wir haben es in der Gegenwart mit ganz anderen Stressoren zu tun. Da wären die Arbeit, Familie, die Doppelbelastung aus beidem, Leistungsdruck, der Druck sich selbst optimieren zu müssen, etc. Kein Wunder, dass es irgendwann zu eindeutigen Warnsignalen von Körper und Seele kommt. Die Folge ist, dass Ihr Körper kontinuierlich Kortisol ausschüttet und das macht irgendwann krank. Es entsteht dann ein Ungleichgewicht aus Oxidantien und Antioxidantien. Diese Dysbalance führt dazu, dass oxidativer Stress entsteht. Dieser entwickelt sich vor allem durch die Freisetzung von sogenannten freien Radikalen.

Tipps gegen Stress

Wenn Ihnen Stress zu schaffen macht und Ihre Gesundheit bereits beeinflusst, sollten Sie unbedingt etwas an Ihrem Leben ändern. Stress, eine ständige Kortisolausschüttung und permanentes Leben über das persönliche Limit hinaus, gehen auf Kosten Ihrer Gesundheit. Ein häufiger Stressor sind Überforderung und Probleme auf der Arbeit sowie private Konflikte im familiären, partnerschaftlichen oder auch freundschaftlichen Bereich. Unser Tipp: Sie sollten das Gespräch suchen und versuchen, die Situation aktiv zu verändern. Wenn das nicht möglich ist, achten Sie auf eine gute Work-Life-Balance, das heißt einen Ausgleich zur stressigen Arbeit schaffen. Es ist essenziell für ein gesundes und glückliches Leben, dass Sie sich Inseln im Alltag schaffen, in denen Sie Kraft schöpfen und zur Ruhe kommen können. Fühlen Sie häufig eine starke Erschöpfung oder Motivationslosigkeit, ohne dass Sie eine bestimmte Ursache nennen können? Dann könnte auch eine Depression oder ein Burnout (Erschöpfungsdepression) dahinterstecken. Bei länger anhaltenden Symptomen, die auf eine Depression hindeuten, sollten Sie sich professionelle Hilfe suchen. Eine gute erste Anlaufstelle ist hier der Hausarzt, dieser wird mit Ihnen besprechen, wie es weitergeht und Sie an die entsprechenden Stellen weiterleiten.

Saisonale Erschöpfung

Kommen Müdigkeit, Lustlosigkeit und ein verminderter Antrieb vor allen in den Wintermonaten vor, steckt mit hoher Wahrscheinlichkeit der sogenannte Winter Blues dahinter. Dabei handelt es sich um eine saisonale Depression, die ein häufiger Stressverstärker ist. Häufig geht diese auch mit Konzentrationsschwierigkeiten und Leistungsabfall einher. Sie wollen alles auf der Arbeit geben, können aber einfach nicht. Menschen, die unter der Winterdepression leiden, reagieren auf den Lichtmangel im Winter. Zu den hilfreichsten Strategien gegen das triste Wintergrau gehören das regelmäßige Aufhalten an der frischen Luft, ausreichend Schlaf und eine gesunde Ernährung. Leiden Sie wiederholt darunter, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Allgemein bitten wir Sie, dass Sie die Stressauswirkungen ernstnehmen und diese keinesfalls ignorieren. Wenn Körper und Seele nach Hilfe schreien, haben Sie meist schon zu lange gewartet!

Fazit

Jeder von uns leidet mal unter Stress - das bringt das Leben in der heutigen Gesellschaft zwangsläufig mit sich. Entscheidend ist, wie wir damit umgehen und wie lange wir warten, bis wir etwas dagegen tun. Ignoranz ist noch nie ein guter Ratgeber gewesen - vor allem nicht bei Stress.

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Von Vanessa Garmisch

Autorin für Gesundheit, Beauty und Wellness


Das Blut versorgt Ihren Körper mit Nährstoffen, wichtigen Salzen und Sauerstoff. Gleichzeitig transportiert das Blut Stoffwechselprodukte und Kohlendioxid ab. Damit dieser Kreislauf funktioniert und alle Regionen Ihres Körpers erreicht werden, ist der Blutdruck als Folge Ihrer Pumpleistung Ihres Herzens ausschlaggebend. Die linke Herzkammer zieht sich zusammen und das Blut wird in die Hauptschlagader gepumpt. Dieser obere Blutdruckwert wird als "systolischer" Wert bezeichnet. Die Herzkammer entspannt sich wieder und füllt sich langsam mit Blut. Hier sprechen Ärzte vom "diastolischen" Blutdruck, also vom unterem Wert.

Wann ist der Blutdruck im Normalbereich?

Optimale Blutdruckwerte sind, wenn der systolische Wert 120 bis 129 mmHg* und der diastolische Wert zwischen 80 und 84 mmHg beträgt. Mediziner definieren Bluthochdruck - auch Hypertonie genannt - ab einem systolischen Wert von 140 mmHg und einen diastolischen Wert von 90 mmHg.

Volkskrankheit Hypertonie

Hoher Blutdruck verursacht lange Zeit keine Schmerzen. Unbehandelt hat die Hypertonie schwerwiegende Folgen. Bluthochdruck gilt in Europa als Volkskrankheit Nummer Eins. Hoher Druck bedeutet hohes Risiko. Die arterielle Hypertonie steigert das Risiko, an Arteriosklerose - umgangssprachlich besser als Aterienverkalkung bekannt - zu erkranken. Dadurch kommt es an der Innenschicht der Gefäße zur Einlagerung von Fett- und Kalkteilchen. Der Gefäßdurchmesser wird immer kleiner, die Elastizität der Gefäße geht zurück. Die Ablagerungen können irgendwann aufreißen und in den Blutstrom gespült werden. Ein Blutgerinnsel bildet sich und verschließt zur Gänze das Gefäß. Im schlimmsten Fall kommt es zu lebensbedrohlichen Erkrankungen, wie Schlaganfall und Herzinfarkt. 

Risikofaktoren für Bluthochdruck:

- Rauchen

- Alkohol

- Koffein

- Zu viel Salz in Fertigprodukten

- Erhöhter Blutzucker

- Übergewicht

- Zunehmendes Alter

- Körperliche Inaktivität

- Herzgefäßerkrankungen in der Familie

- Psychosozialer Stress

- Niedriges HDL-Cholesterin

- Hohes LDL-Cholesterin

Verschiedene Hypertonieformen

Unterschieden wird zwischen der primären oder essentiellen Hypertonie - deren Entstehung oft ungeklärt ist - und der sekundären, der organgebundenen Hypertonie. Bei der sekundären Hypertonie besteht eine auslösende Erkrankung oder Veränderung bestimmter Organe, wie beispielsweise Erkrankungen der Nieren, des Herzens, der Gefäße oder Hormonstörungen.

 

Wenn der Druck zu niedrig ist

Ein Blutdruckwert unterhalb von 100/60 mmHg wird als "Hypotonie" bezeichnet. Wie beim Bluthochdruck (Hypertonie), wird auch bei der Hypotonie zwischen einer primären und der sekundären Hypotonie unterschieden. Als dritte Art ist die "orthostatische" Hypotonie bekannt. Dabei kommt es zum Absacken des Blutes in die Beine beim Übergang vom Liegen zum Stehen. Typische Symptome sind Schwindel, Kopfschmerzen und kalte Füße sowie Hände.

Blutdruck auf natürliche Weise normalisieren

Fast jeder zweite Herzinfarkt oder Schlaganfall könnte verhindert werden, wenn der Blutdruck regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf behandelt würde. Sie selbst können mit einem gesunden Lebensstil, mit viel Bewegung, einer ausgewogenen, salzreduzierten Ernährung und eventuell einer Reduktion des Körpergewichtes einen wertvollen Beitrag für Ihre Gesundheit leisten.

 

 

 

* mmHG : Der Blutdruck wird in der Einheit „Millimeter Quecksilbersäule“ gemessen, abgekürzt mmHg. Die Messwerte werden stets paarweise angegeben. Dabei steht der höhere systolische Wert vorn und der niedrigere diastolische Wert hinten. einen diastolischen Blutdruck von 88 mmHg.

 

Von DETOWA Naturprodukte

Ökobilanz

Anhand der Ökobilanz können wir als Hersteller ausrechnen, welcher Herstellungsprozess oder welche Verpackung die nachhaltigste ist. Wir möchten auch Sie zusätzlich sensibilisieren, wie viel Sie von dem verbrauchen, was auf der Erde vorhanden ist.

Warum wir uns damit beschäftigen sollten?

Die vorhandenen Ressourcen werden schlichtweg bald nicht mehr für alle reichen wenn wir verschwenderisch mit ihnen umgehen. Eine nachhaltige Lieferkette schafft für alle an der Herstellung und Vermarktung beteiligten Akteure langfristig einen ökologischen und sozialen Nutzen.

Was wir tun wollen

Nachdem wir eine der leichtesten 1 Liter Glasflaschen auf den Markt mit einem Recycling Anteil von über 85% eingeführt hatten, gehen wir nun noch einen Schritt weiter, in dem wir künftig auch auf die blaue Beschichtung der Umwelt zuliebe verzichten. Dies reduziert signifikant den CO2 Ausstoß, die damit verbundenen Aussortierungs- und Einschmelzungsprozesse sowie die erneute Einbindung in das System.

Gewässer

Zusätzlich leisten wir einen Beitrag zur Reduzierung der Entsorgung gewaltiger Abwassermengen durch Farbbeschichtungen, die immer mehr unsere Gewässer belasten.

Blaue Flasche weg, transparente Flasche her!

Für mehr Nachhaltigkeit
Für eine intakte Umwelt
Für ein gutes Gewissen

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Von Susanna Hallruth

Gesundheitsbloggerin und Ökotrophologie (B.Sc.)

Vitamin D - Natürlicher Schutz der Zellen aller Organe

In den westlichen Industrienationen leiden unzählige Menschen - Erwachsene wie Kinder - an einem chronischen Vitamin D Mangel. Der Körper kann diese hormonähnliche Substanz aus Sonnenlicht und Cholesterin selbst synthetisieren. Um ausreichende Mengen des Sonnenvitamins bilden zu können, muss allerdings regelmäßig UV-Licht auf die nackte Haut einwirken. Da viele Menschen durch moderne Lebens- und Arbeitsgewohnheiten heute nur wenig Zeit an der frischen Luft verbringen, zählt der Vitamin D Mangel zu den am weitesten verbreiteten gesundheitlichen Gefahren. Nur mit ausreichenden Mengen des Sonnenvitamins ist der Organismus in der Lage, alle lebensnotwendigen Zellfunktionen aufrecht zu erhalten. Ohne Vitamin D sind die Einlagerung der Mineralstoffe in Knochen und Zähnen, die Abwehrmechanismen der Immunzellen und die Gesundheit aller Organe beeinträchtigt. Ein chronischer Vitamin D Mangel manifestiert sich zunächst in einer hohen Infektanfälligkeit, leichten Depressionen, Karies, Parodontose oder einem erhöhten Blutdruck. Unbehandelt begünstigt er die Entstehung unterschiedlicher schwerwiegender Erkrankungen, die mitunter lebensbedrohliche Ausmaße annehmen können. Menschen, die langfristig zu wenig Vitamin D im Blut haben, sind einem hohen Risiko ausgesetzt, Autoimmunerkrankungen, Diabetes, Parkinson oder Alzheimer zu entwickeln. Schlaganfälle, Herzinfarkte, Muskelschwächen und Niereninsuffizienz können als Folge eines chronischen Mangels ebenfalls auftreten. Wissenschaftler, die in der Krebsforschung tätig sind, machen in den letzten Jahren vermehrt auf die nachweislich positive Wirkung von Vitamin D in der Prävention von bösartigen Zellwucherungen und Tumorwachstum aufmerksam. Bei Kindern bringen Mediziner den weit verbreiteten Vitamin D Mangel mit einer deutlichen Zunahme von Störungen des autistischen Spektrums sowie Allergien und Entwicklungsstörungen in Zusammenhang. Auch die psychische Gesundheit kann langfristig einen erheblichen Schaden nehmen, wenn dem Körper Vitamin D nicht in ausreichenden Mengen zur Verfügung steht. Neben Depressionen steigt mit einem Mangel auch das Risiko für Angstzustände und Persönlichkeitsstörungen wie Schizophrenie.

Vitamin D3 - lebenswichtiger Nährstoff zum Schutz vor degenerativen Erkrankungen

Da heute sowohl ganzheitliche Mediziner als auch Schulmediziner und Wissenschaftler in der Krebsforschung die bahnbrechenden Erkenntnisse über die positive Wirkung von Vitamin D anerkennen, ist der Bedarf von Präparaten mit diesem Nährstoff in den letzten zehn Jahren um über sechshundert Prozent gestiegen. Als besonders wirksam erweist sich Vitamin D3, da es dieselbe chemische Struktur aufweist wie das vom Körper aus Sonnenlicht selbst synthetisierte Hormon. Im Gegensatz zu Vitamin D2 müssen Vitamin D3 Tropfen vom menschlichen Organismus nicht erst umgewandelt werden. Sie können direkt nach der Aufnahme im Rahmen der Zellstoffwechselprozesse optimal verwertet werden. Hochwertige Präparate mit Vitamin D3 sind jenen auf Basis von Vitamin D2 daher deutlich überlegen.

Gibt es auch rein pflanzliche Vitamin D3 Tropfen?

Nahezu alle Präparate auf Basis von Vitamin D3 werden aus Produkten tierischer Herkunft gewonnen. Wollfett und verschiedene Fischerzeugnisse dienen als Ausgangsstoffe für die Extraktion von Vitamin D3. Menschen, die vegan leben, stehen daher vor der großen Herausforderung, eine rein pflanzliche Alternative zu finden. Die gute Nachrricht für Veganer*innen ist, den zellschützenden Wirkstoff aus Flechten zu gewinnen. Dabei handelt es sich nicht um eigenständige Organismen, sondern um Algen, die als Symbiose-Partner von Pilzen auftreten. Die Flechten erzeugen durch Photosynthese verschiedene Stoffwechselprodukte, die der Pilz nicht selbst herstellen kann. Sie geben diese an den Pilz weiter, der sie im Gegenzug mit Wasser und verschiedenen Nährstoffen versorgt. Aus den Algen kann rein pflanzliches Vitamin D3 extrahiert werden, in für den Menschen vegan bioverfügbarer Form.

Welche Dosierung von Vitamin D3 wird empfohlen?

Eine hochdosierte Einnahme in der Anfangstherapie bei einem klinisch diagnostizierten Mangel sollte immer kurzfristig über wenige Wochen hinweg erfolgen. In einer im Jahr 2011 veröffentlichten Publikation spricht sich US-amerikanische Endocrine Society für eine Dosierung von bis zu zehntausend IE pro Tag aus, was einer Einnahme bei flüssigem Vitamin D von zehn Tropfen entspricht. Die Dosierung im Rahmen der Erhaltungstherapie hingegen richtet sich nach dem Körpergewicht. Der Bedarf wird bei einem durchschnittlichen Erwachsenen mit fünfzig IE je Kilogramm Gewicht angegeben. Die Endocrine Society empfiehlt eine Einnahme von zweitausend IE, also zwei Tropfen bei flüssigem Vitamin D täglich, um den Blutspiegel dauerhaft zu erhöhen und dadurch einem Mangel wirksam vorzubeugen. Eine von Forschern der University of California sowie der Creighton University verfasste und von der Anticancer Research Fachzeitschrift publizierte Studie kam zu dem Ergebnis, dass durchschnittliche Erwachsene zwischen vier- und achttausend IE Vitamin D3 täglich einnehmen sollten, um das individuelle Risiko für degenerative Erkrankungen langfristig zu minimieren. Für die Krebsforschung ist diese Studie vor allem bedeutsam, da sie zeigen konnte, dass die Dosierung von vier bis acht Tropfen täglich das Risiko für Dickdarmkrebs und Brustkrebs um bis zu fünfzig Prozent verringern kann.

Optimale Wirksamkeit von Vitamin D3

Flüssiges Vitamin D enthält Trägeröl, so kann das fettlösliche Vitamin D3 seine Wirkungsweise im Körper optimal entfalten. Durch deren Zusammensetzung ist es im Gegensatz zu herkömmlichen Produkten nicht zwingend notwendig, die Tropfen gleichzeitig mit einer Mahlzeit einzunehmen. Für ein verbessertes allgemeines Wohlbefinden und den Erhalt der Gesundheit von Knochen, Muskeln und Nerven empfehlen Experten die Einnahme von Vitamin D3 in Kombination mit Magnesium und Vitamin K2. Dies unterstützt einen optimalen Fluss von Calcium und erhöht die zellschützende Wirkung von Vitamin D auf alle Organsysteme. Menschen, die regelmäßig blutverdünnende Arzneistoffe einnehmen, sollten im Vorfeld ihren behandelnden Arzt konsultieren, um mögliche Wechselwirkungen mit Vitamin D zu vermeiden.

Chronische Schmerzen
Verletzungen
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Von Susanna Hallruth

Gesundheitsbloggerin und Ökotrophologie (B.Sc.)


Einige Tage oder Wochen anhaltende Schmerzen sind völlig normal. Diese Zeit benötigt der Körper, um Verletzungen zu reparieren. Doch wenn der Schmerz länger bleibt, erzeugt er einen erheblichen Leidensdruck: Sie bekommen keinen Schlaf mehr, fühlen sich gestresst und können vielleicht nicht einmal mehr zur Arbeit gehen. Was aber sind die chronischen Schmerzen, die das Leben so erschweren?

Chronische Schmerzen: Wenn es auch nach der Heilung noch schmerzt

Schmerzen sind chronisch, wenn sie auch nach drei Monaten oder der Heilung der Ursache noch anhalten. Um das zu verstehen, ist es wichtig, die Einteilung von Schmerzen zu begreifen: So unterscheidet man zunächst viszerale Schmerzen, die von den Eingeweiden ausgehen, von somatischen Schmerzen. Sie beziehen sich beispielsweise auf Haut, Muskeln oder Bindegewebe.

Chronische Schmerzen entstehen oft durch Reizungen oder Schäden an Nervenfasern. Das kann nach einer Verletzung, Alkoholmissbrauch oder Stoffwechselstörungen passieren und wird als "neuropathischer Schmerz "bezeichnet. Es gibt jedoch auch chronischen Schmerz, der durch eine Entzündung oder überempfindlich gewordene Nerven entsteht. Schmerzerkrankungen, die überhaupt keine körperliche Ursache haben, heißen "dysfunktional" und zeigen sich beispielsweise als Fibromyalgie oder Reizdarmsyndrom.

 

Kommt der Schmerz aus dem Körper oder aus dem Kopf?

Gerade neuropathische Schmerzen verselbständigen sich manchmal und bleiben dann als chronischer Schmerz bestehen. Verantwortlich dafür kann eine Störung der Schmerzverarbeitung im Gehirn sein, aber auch das sogenannte Schmerzgedächtnis, in dem lang anhaltende Schmerzen Spuren hinterlassen. 

Es gibt aber auch den projizierten Schmerz, der keine Folge einer körperlichen Verletzung oder Fehlfunktion ist, sondern seinen Ursprung in der Psyche hat. Das bedeutet nicht, dass Sie sich etwas einbilden. Stattdessen können auch Stress, Ängste und unverarbeitete innere Konflikte echte körperliche Schmerzen hervorrufen.

 

Bewegung, Entspannung und Ernährung als Therapiemöglichkeiten

Stattdessen ist eine auf Sie als Patienten abgestimmte manuelle Therapie notwendig, die damit beginnt, Verständnis für das Problem zu entwickeln und auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Dazu gehört auch, Strategien zu finden, wie Sie im Alltag mit den Schmerzen leben können. Eine kognitive Verhaltenstherapie, Entspannungsstrategien und Stressreduktion können dabei hilfreich sein.

Einigen Menschen hilft es, ihre Ernährung umzustellen. Auf Alkohol und Zucker sollte verzichtet werden, stattdessen hilft eine vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung. Am wichtigsten aber ist es, aktiv zu bleiben: Bewegung schüttet Botenstoffe aus, die eine schmerzlindernde Wirkung haben. Eine Physio- oder Bewegungstherapie kann dabei helfen, das richtige Workout beziehungsweise die richtige Sportart für Sie zu finden.

 

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Von Vanessa Garmisch

Autorin für Gesundheit, Beauty und Wellness

Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

In den vergangenen Jahrzehnten ist die Häufigkeit allergischer Erkrankungen stark angestiegen. Rund 28% aller Befragten der Studie "Gesundheit in Deutschland aktuell" aus dem Jahr 2014/2015 gaben an, unter einer allergischen Erkrankung außer Asthma zu leiden [1]. Allergien schränken die Lebensqualität erheblich ein. Ob Juckreiz, Schnupfen oder tränenden Augen - eine allergische Erkrankung ist alles andere als angenehm. Darüber hinaus werden auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten immer häufiger beobachtet. Menschen, die unter einer Histaminunverträglichkeit leiden, haben oft einen langen Leidensweg hinter sich.

 

Um etwas Licht in die vielen verschiedenen Begrifflichkeiten zu bringen, möchten wir uns Im zweiten Teil unserer Allergie Reihe näher mit den sogenannten Kreuzallergien und der Histaminintoleranz beschäftigen. Wenn Sie mehr über die Entstehung von Allergien, die vier Allergietypen sowie Allergien & Stoffwechsel wissen möchten, lesen Sie gerne unseren Artikel "Allergien - Teil I".

 

Was sind Kreuzallergien?

Neben den verschiedenen Allergietypen, stolpert man im Internet oft über den Begriff "Kreuzallergien". Eine häufige Kreuzallergie tritt zum Beispiel zwischen Äpfeln und Birkenpollen auf. Die allergieauslösenden Substanzen in Äpfeln und Birkenpollen ähneln sich in ihrer Struktur so sehr, dass sogenannte Kreuzreaktionen entstehen. So sind zum Beispiel rund 60 Prozent aller Birkenpollenallergiker auch auf Äpfel, Nüsse, rohes Kern- und Steinobst sowie Erdbeeren allergisch. Betroffene berichten davon, dass sie beim Verzehr bestimmter Apfelsorten besonders schwere allergische Symptome erleiden. [2] Dieses Phänomen beschränkt sich nicht nur auf Pollen und Äpfel. So können Beifußpollen-Allergiker zum Beispiel allergisch auf Karotte, Mango oder Sellerie reagieren.

 

Unsere Tipps diesbezüglich: Lassen Sie sich unbedingt austesten und achten Sie auf mögliche Kreuzkombinationen. Führen Sie am besten auch ein Allergietagebuch und schreiben Sie Ihre Symptome detailliert auf.

Was ist eine Histaminunverträglichkeit?

Nun legen wir das Augenmerk auf ein ganz bestimmtes Allergen legen - das Histamin. Eine Histaminintoleranz äußert sich durch eine Unverträglichkeitsreaktion des Körpers auf diese Substanz. Histamine sind in verschiedenen Nahrungsmitteln wie Rotwein, Schokolade, Käse oder Thunfisch enthalten. Neben klassischen Allergiesymptomen wie Juckreiz, Schnupfen oder tränende Augen macht sich eine Histaminintoleranz auch durch Darmbeschwerden wie Durchfall, Bauchschmerzen/-krämpfe, Blähungen oder Sodbrennen, aber auch Übelkeit und Erbrechen bemerkbar [3].

 

In der Therapie von HIT-Betroffenen (d.h. Betroffenen einer Histaminintoleranz) hat sich inzwischen das sogenannte Zeolith-Pulver als natürliche Hilfe bewährt. Das Pulver hat einen darmreinigenden und entgiftenden Effekt. Besonders interessant ist dabei der histaminbindende Effekt des Pulvers. 

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Von Vanessa Garmisch

Journalistin für Gesundheit, Beauty und Wellness



Bioverfügbarkeit - Was ist das?

In Zeiten, in denen gesunde Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel eine immer größere Rolle spielen, taucht auch der Begriff der Bioverfügbarkeit verstärkt auf. Wenn Sie wissen wollen, was es damit auf sich hat, finden Sie bei uns alle wichtigen Informationen.

Definition von Bioverfügbarkeit

Bioverfügbarkeit beschreibt den Grad der Absorption, mit dem verschiedene Stoffe vom Körper aufgenommen und verwertet werden können. Dabei kann es sich um Wirkstoffe bestimmter Medikamente, aber auch um Vitamine und Mineralstoffe oder aber sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe handeln. Auch die drei Grundbausteine unserer Nahrung, Proteine, Kohlenhydrate und Fette, gehören dazu. Wie gut diese und andere Stoffe bioverfügbar sind, hängt von der Zusammensetzung und Konsistenz der jeweiligen Lebensmittel und Nahrungsergänzungen ab. 

Welche Faktoren bedingen die Bioverfügbarkeit?

Der Weg eines Wirkstoffs bis in die Zelle ist lang und von vielen Faktoren abhängig. So können zwei Menschen den gleichen Wirkstoff zu sich nehmen und doch wird er nicht bei beiden zu gleichen Prozenten verwertet. Nach der Einnahme gelangt die jeweilige Substanz über den Mund zum Darm und wird dort über die Darmschleimhaut absorbiert und dem Blutkreislauf zugeführt. Je nach Stoff kommt aber nicht die volle Menge in der Zelle an. Teils wird die Substanz von Beginn nicht zu 100 Prozent freigesetzt, teils nicht ganz von der Darmschleimhaut aufgenommen. Weitere Stolpersteine auf dem Weg zur Zelle sind Proteine, die sich an den Wirkstoff binden und die Zufuhr zur Zelle verhindern. Auch wenn ein Wirkstoff von Grund auf vollständig bioverfügbar ist, muss dies nicht bei allen Menschen der Fall sein. Genetik, Stoffwechsel und Darmmilieu bedingen die Bioverfügbarkeit beträchtlich, weshalb Dosis und Anwendung eines Wirkstoffs stets individuell angepasst werden sollten. Zusätzlich haben auch das Alter, Vorerkrankungen sowie der persönliche Lebensstil einen Einfluss darauf, ob eine Substanz in ihrer vollen Dosis vom Organismus aufgenommen wird.

Was passiert, wenn Stoffe im Körper nicht bioverfügbar sind?

Ist die Bioverfügbarkeit im Körper eingeschränkt, können einzelne Wirkstoffe nur zum Teil oder gar aufgenommen werden. Konkret bedeutet das, dass Sie etwa Vitamin D einnehmen können, ohne dass es eine Wirkung zeigt, wenn es nicht in Fett gelöst wurde. Der Darm kann dann das Vitamin nicht aufnehmen und scheidet es praktisch ungenutzt wieder aus. Ähnliches gilt für Medikamente, deren wirksame Komponenten nicht ohne Begleitstoffe im Körper absorbiert werden können. Besteht eine Einschränkung der Bioverfügbarkeit, haben Sie schlicht nicht so viel von der Einnahme des jeweiligen Wirkstoffes.

Wie wichtig ist die Bioverfügbarkeit?

Ob bei vitaminreichem Obst und Gemüse oder Medikamenten - von allem, was wir zu uns nehmen, erhoffen wir uns eine möglichst gute Wirksamkeit. Fehlt etwa bei fettlöslichen Vitaminen wie Vitamin A, D oder E das Fett in der Ernährung, können sie kaum ihren vollen Effekt erzielen. Gleiches gilt für Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, die erst durch Wasser bioverfügbar werden. Darunter fallen Vitamin B, Vitamin C, Zink und Selen. Vielleicht haben Sie auch schon einmal davon gehört, dass bestimmte Medikamente oder Lebensmittel nicht miteinander kombiniert werden sollten. Andere hingegen begünstigen die Bioverfügbarkeit wechselseitig. So fördert etwa Vitamin C die Aufnahme von Eisen im Körper.

Bioverfügbarkeit ist daher keine Einbanhstraße. Achten Sie darauf, dass die Substanzen, die Sie Ihrem Körper zuführen eine hohe Bioverfügbarkeit besitzen und sorgen Sie auf der anderen Seite dafür, dass Sie selbst eine hohe Bioverfügbarkeit durch einen gesunden Stoffwechsel aufweisen. Wie Sie einen gesunden Stoffwechsel fördern können, verraten Ihnen unsere Blogs zum Thema "Soffwechsel", "Darm" und viele weitere Blogs. 

Von Vanessa Garmisch

Autorin für Gesundheit, Beauty und Wellness

Entgiftungskuren - Die Basis für einen gesunden und leistungsfähigen Körper

Entgiftungskuren helfen Ihrem Körper, sich von Schadstoffen wie Schwermetallen und Umweltgiften sowie Stoffwechselabfällen zu befreien. Sie setzen zusätzliche Energien frei, erleichtern das Abnehmen, lindern Verdauungsbeschwerden und schaffen Abhilfe bei Stress und chronischen Erkrankungen. Viele machen zweimal jährlich eine Entgiftungskur oder Ausleitungskur, um die gesundheitlichen Vorteile bestmöglich zu nutzen.

Wann ist eine Entgiftungskur sinnvoll?

Ausleitungskuren unterstützen Ihren Körper bei der Ausscheidung von Giftstoffen und tragen zur Entlastung der Stoffwechselorgane bei. Obwohl die hauptsächlichen Entgiftungsorgane wie Niere, Leber, Lunge, Darm und Haut in der Regel sehr leistungsfähig sind und Teil eines hervorragenden Entgiftungssystemes sind, werden heutzutage oft übermäßige Mengen an Giftstoffen aufgenommen.

Verschiedene Belastungsfaktoren sind zum Beispiel der Anstieg von Schadstoffen in Lebensmitteln, tägliche Umweltbelastungen, eine ungesunde Ernährungweise mit viel Fett, Zucker und Fertigprodukten, übermäßiger Alkohol- und Nikotingenuss sowie zunehmender Stress im Alltag. Aufgrund dieser Faktoren stößt das körpereigene Entgiftungssystem oftmals an seine Grenzen und benötigt daher etwas Unterstützung.

Unser Körper gibt Hinweise, wenn er zu hohen Belastungen ausgesetzt ist.

Die typischen Symptome hierfür sind zum Beispiel Schlappheit und eine erhöhte Infektanfälligkeit sowie Magen-Darm-Beschwerden und psychische Probleme wie Gereiztheit und Schlaflosigkeit. Außerdem gibt es bestimmte Situationen, nach denen eine Entgiftungskur eingelegt werden sollte. Das beste Beispiel hierfür ist die Entfernung von Amalgam-Füllungen durch den Zahnarzt. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen werden hierbei nämlich Schwermetalle freigesetzt, die sich im Körper ablagern können. Es ist daher wichtig, diese Giftstoffe unverzüglich und wirkungsvoll, jedoch gleichzeitig schonend auszuleiten.

Wie läuft eine Entgiftungskur ab?

Bei einer Entgiftungskur konzentrieren Sie sich auf die Bedürfnisse Ihres Körpers und unterstützen ihn bestmöglich in seiner täglichen Arbeit. Neben den Vorgaben der jeweiligen Entgiftungskur können Sie eine Ausleitungskur mit Anwendungen wie Massagen und Bädern unterstützen. Auch werden Spaziergänge an der frischen Luft, Entspannungsübungen und Saunagänge empfohlen. Außerdem sollten Sie sich ausreichend Zeit für sich selbst nehmen und auf ausreichend Schlaf achten. Zudem können Sie zweimal jährlich eine vorbeugende Entgiftungskur durchführen, wie im Frühjahr und Herbst oder nach den Weihnachtsfeiertagen, dem Urlaub und der Grillsaison, wenn tendenziell eher ungesund bzw. zu viel gegessen wird. Eine Ausleitungskur hilft dem Körper in seiner Arbeit und unterstützt die Funktion Ihres gesamten Organismus. Die Dauer einer Entgiftungskur kann üblicherweise zwischen 30-40 Tagen in Anspruch nehmen. Da jede Person ihrem eigenen Rhythmus unterliegt und unterschiedliche Bedürfnisse hat sowie auch die Überlastung des Körpers individuell variiert, kann die Dauer der Entgiftung mitunter etwas länger dauern.

Welche Vorteile hat eine Entgiftungskur?

Eine Entgiftungskur wirkt sich im Allgemeinen positiv auf Ihr Wohlbefinden aus. Es können innere Anspannung und Stress reduziert werden, so dass Sie sich ruhiger und ausgeglichener fühlen. Außerdem hat eine Kur häufig ein aufmerksameres Essverhalten zur Folge. Vielen denken zum Beispiel gar nicht daran, wie viele Kleinigkeiten man zwischendurch isst und welche "schlechten" Gewohnheiten man sich im Laufe der Zeit angeeignet hat. Dieses bewusstere Essverhalten vermeidet Völlegefühle, entlastet die Stoffwechselorgane und reduziert die allgemeine Müdigkeit. Außerdem ist eine Entgiftungskur der ideale Einstieg in ein Abnehmprogramm, denn während der ersten Tage verlieren Sie in der Regel einiges an Gewicht. Diese ersten Erfolge können Sie dazu motivieren, weiter zu machen.

Fazit

Eine Entgiftungskur kann Gesundheit und Wohlbefinden fördern sowie zusätzliche Energie und Motivation zur Folge haben. Sie kann zudem den Einstieg in eine bewusstere und ausgeglichenere Lebensweise bedeuten.

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